Als Kooperationspartner von Tektro gehört Blubrake zu den Pionieren in Sachen Antiblockier-System am E-Bike. Die zweite Generation der ABS-Technologie reduzierte die Anzahl der Bauteile und erleichterte so die Montage von E-Bikes, die mit dem ABS von Blubrake ausgestattet sind - wie einige Flaggschiffe von Stromer. Vor einem Jahr überraschten die Italiener an der Eurobike mit einer Kooperation mit Shimano, die dem eigenen ABS-System nochmals einen weit grösseren Markt beschert. Die nächste Neuerung betrifft nun wieder die Software und die App. Denn neu bietet das ABS von Blubrake vier verschiedene Modi, mit deren Hilfe sich das System an persönliche Vorlieben und Bedürfnisse anpassen lässt.

Von Stadt bis Bikepark, von Einsteigern bis zu ausgebufften Cracks
sollen alle die passende Einstellung des ABS-Systems finden.
E-Bike-Hersteller können selber entscheiden, wie das ABS-System ab Werk konfiguriert werden oder ob die Entscheidung den Endkonsumenten überlassen werden soll. Für diesen Fall lässt sich der gewünschte Modus am Display des E-Bikes direkt anwählen. Für wenig erfahrene, vorsichtige Nutzer empfiehlt Blubrake den «Safety»-Modus, bei dem die Technik am schnellsten eingreift und die maximal mögliche Bremskraft somit am geringsten ist. Die «Standard»- und «Performance»-Einstellungen richten sich an erfahrenere Nutzer und die «Extreme»-Einstellung ist für eine sportliche Gangart auf dem E-Mountainbike gedacht. Zudem lässt sich das ABS-System komplett deaktivieren.

So lässt sich ABS-System am DIsplay einstellen und sich dessen
Funktion auswerten - am Beispiel eines Controllers von Bafang.
Zusätzlich bietet die neue Software von Blubrake die Möglichkeit, die Leistung der Bremsanlage und die ABS-Funktion im Detail zu analysieren - an Hand von Parametern wie dem Tempo zu Beginn der Bremsphase, dem Bremsweg, der Bremszeit und der Gesamtaktivierungen des ABS. Die neuen Funktionen sind für E-Bike-Hersteller dank der Integration mit Antriebs-Zulieferern wie Bafang, Ananda und Shimano schon verfügbar.


