Einen Veloboom, wie er seit dem Ausbrechen der Covid-19-Pandemie herrscht, hat die Branche noch nie gesehen. Die Nachfrage nach Fahrrädern und Zubehör ist weltweit sprunghaft angestiegen. Der Hunger der Konsumenten nach den Produkten der Velobranche ist sogar höher als während des Mountainbike-Booms in den Achtzigerjahren.
Beobachter schätzen, dass die Branche alleine im vergangenen Jahr ein globales Umsatzwachstum von gut 30 Prozent verzeichnete. Dafür sprechen die Geschäftszahlen zahlreicher Hersteller. Und auch die hierzulande erhobenen Verkaufszahlen zeigen ein ähnliches Bild.

Gemäss der Befragung von Statista sind die Zukunftsaussichten der Branche gut. (Grafik: Statista)
Hohe Nachfrage hält an
Händlerinnen und Händler können sich darauf einstellen, dass die hohe Nachfrage so schnell nicht nachlässt. So ergab eine Konsumentenbefragung von Statista Global, dass sich viele Menschen in den nächsten 12 Monaten ein neues Velo kaufen wollen. Von den befragten Schweizerinnen und Schweizern antworteten zehn Prozent, dass ein Neukauf geplant sei. Noch etwas höher liegt der Wert in Deutschland und Polen. Dort liebäugeln fast 12 Prozent der Befragten mit der Anschaffung eines neuen Rads.


