Wie die jüngsten Verkaufsstatistiken zeigen, haben E-Mountainbikes ihre Pendants ohne Hilfsantriebe bereits hinter sich gelassen. Da Canyon Bikes mit der resultierenden Reichweite der Standard-Akkus von Shimanos EP-Systemen nicht zufrieden war, entwickelte der D2C-Spezialist Akkus mit nochmals mehr Kapazität und liess diese vom Drittanbieter Trendpower fertigen. Mit einer Kapazität von 900 Wh verhalfen diese Akkus den E-Mountainbike-Plattformen «Spectral:ON CF», «Spectral:ON CFR» und «Torque:ON CF» zu nochmals deutlich mehr Reichweite - Canyon Bikes selbst warb mit Reserven für Touren mit bis zu 7 Stunden Dauer.

Kapazität braucht Platz: Der 900-Wh-Akku von Trendpower baut so lang, dass er sich nur
mit zusätzlichem Aufwand aus dem kopfüber gestellten E-Mountainbike ausbauen lässt.
Nach Meldungen, wonach an den Gehäusen dieser Akkus Risse oder Spalte aufgetaucht seien, durch die Wasser eindringen und einen Kurzschluss verursachen könne, hat sich Canyon nun zu einer Überprüfung der Akkus entschieden. Auf einer eigens dafür eingerichteten Sektion der Website (Link) werden die möglichen Probleme genau aufgezeigt - und Wege, um fehlerhafte Akkus zu identifizieren und deren Ersatz in die Wege zu leiten. Sollte ein Akku Schäden aufweisen, so muss er umgehend aus dem E-Mountainbike entfernt und sicher gelagert werden. Im Dezember will Canyon Bikes mit weiteren Informationen und einer Lösung aufwarten.
Fotos: zVg Canyon Bikes


