Canyon senkt Preise - und warnt

Canyon senkt per Ende Januar die Preise von allen Modellen in der Schweiz um 5 Prozent. Zugleich warnt der Direktversender vor betrügerischen E-Mails über eine Abkehr von Canyon vom D2C-Modell und hin zum Fachhandel.

Laurens van Rooijen, Redaktor (lvr@cyclinfo.ch)
Branche, 31.01.2025

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Seit Mitte August 2019 und basierend auf einer Einigung mit Lizard Sport AG ist D2C-Primus Canyon auch in der Schweiz nicht mehr als Pure Cycling sondern unter dem eigenen Markennamen aktiv. Wer auf Nebenstrassen oder Biketrails die Augen offen hält, weiss: Binnen kurzer Zeit hat sich die Marke auch in der Schweiz mit ihrem Vollsortiment und attraktiven Preisen dank schlanker Strukturen einen relevanten Marktanteil gesichert und viele Fans gewonnen. Mit «Collect & Ride» als neuem Auslieferservice hat Canyon zudem Ende vergangenen Jahres einen weiteren Schritt auf den Fachhandel zu gemacht. Nun senkt der D2C-Anbieter die Verkaufspreise für alle Modelle in der Schweiz per sofort um 5 Prozent - was nicht nur, aber auch als Massnahme gegen Einkaufstourismus zu sehen ist.

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Ob wie hier an der Cycle Week Zürich oder beim Testride in der Lenzerheide:
Mountain Bikes und Rennvelos von Canyon sind in der Schweiz gefragt.

Zugleich warnt Canyon vor betrügerischen E-Mails, die vor allem in Deutschland, aber auch in der Schweiz gezielt an Velofachhändler geschickt werden. In diesen wird eine Abkehr Canyons von der D2C-Strategie angekündigt - und Fachhändler werden eingeladen, sich über einen verlinkten Shop erste Modelle von Canyon zu sichern. Wer darauf eingeht, dürfte sein Geld für die Anzahlung nie mehr wiedersehen und auch keine Ware erhalten, denn als Canyon-Countrymanager für die Schweiz stellt Patrick Jerrentrup klar, dass diese Mails von Betrügern stammten und dass Canyon zwar für Service und Unterhalt eine engere Kooperation mit dem Fachhandel suche, aber ansonsten am D2C-Vertriebsmodell festhalten werde.

Fotos: zVg Canyon, Roman/Cycle Week

www.canyon.com

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