An Alltagsvelos und E-Bikes erfreuen sich Zahnriemen auf Grund des tiefen Wartungsbedarfs und ihrer hohen Lebenserwartung einer grossen Beliebtheit. Da sie nur mit Getrieben und nicht mit einer Schaltung mit Ritzeln und Schaltwerk funktionieren, waren Zahnriemen im Rennsport bisher kaum zu sehen. Mit Zerode und der jungen Schweizer Bikeschmiede Gamux vertrauten nur zwei Hersteller im vergangenen Jahr im Downhill-Worldcup auf Zahnriemen. Doch das ändert sich laut dem Portal Pinkbike auf die kommende Saison hin. Und das nicht nur, weil Gates Carbondrive als führender Anbieter von Zahnriemen eine Prämie von EUR 100'000.- für den ersten Worldcup-Sieg mit einem Zahnriemen-Downhiller zahlen will.
Wird in der Saison 2025 zum ersten Mal ein Rennen des UCI Downhill-Worldcups auf einem
Mountain Bike mit Zahnriemen gewonnen? Die Chancen steigen laut Pinkbike markant.
Vorteile wie der tiefe, mittige Schwerpunkt des Pinion-Getriebes, die reduzierte, ungefederte Masse, das tendenziell robustere Hinterrad und die Eliminierung vieler Schwächen der Kettenschaltung im harten Einsatz haben weitere namhafte Hersteller wie Intense und Atherton Racing dazu bewogen, ihrerseits Downhill-Boliden mit Getriebe und Zahnriemen zu entwickeln. Der neuseeländische Anbieter Zerode rüstet neu das MS Racing-Team von Manager Markus Stöckl aus, und Gamux wird in der Saison 2025 ausser mit dem eigenen Werksteam auch als Ausrüster des neu formierten, internationalen Profiteams AON Racing auftreten, hinter dem mit Reece Wilson ein ehemaliger Weltmeister steht. Mehr Informationen dazu werden nächste Woche folgen.
Foto: zVg Gamux Bikes, Video: pinkbike.com


