Seit fast 30 Jahren steht die Marke Lupine für technisch hochstehende, komplett in Deutschland gefertigte LED-Beleuchtungen für Velos wie für Outdoor-Abenteuer. Im Sinne der Nachhaltigkeit legt das Unternehmen seine Scheinwerfer und Rücklichter auf eine hohe Lebensdauer aus, und zudem lassen sich Akkus ersetzen und andere Bauteile austauschen. Nur zum OE-Markt etwa für E-Bikes hat Lupine bisher im Unterschied zu den Mitbewerbern von Supernova noch nicht so richtig Zugang gefunden. Das ist wohl der Kombination von hohen Preisen und bewusst begrenzter Fertigungskapazität geschuldet. Nun meldet das Unternehmen aus Neumarkt in der Oberpfalz den Einstieg eines Investors als neuem Mehrheitseigentümer.

Der LED-Scheinwerfer «Alpha» macht mit bis zu 8'500 Lumen Leistung die Nacht
zum Tag, und das Rücklicht «C14 Mag» wird per Magnet befestigt wie geladen.
Dabei geht es um den belgischen Investmentfonds Gimv, der seit über 40 Jahren aktiv, in Antwerpen domiziliert und an der Euronext-Börse in Brüssel kotiert ist. Aktuell erstrecken sich die Beteiligungen von Gimv auf rund 60 Unternehmen, die zusammen einen Umsatz von EUR 4 Milliarden erzielen und über 20'000 Menschen beschäftigen. Wegen der hochwertigen Produkte und des exzellenten Rufs sieht Gimv viel Wachstumspotenzial für Lupine. Gründer und CEO Wolf D. Koch hält auch künftig eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen. Zugleich läuft im Hintergrund die Suche nach einem neuen CEO, der die betriebliche Entwicklung beschleunigen und dabei neue Kundenschichten und Märkte erschliessen soll.
Fotos: zVg Lupine


